„Einen Scheiß muss ich“ von Tommy Jaud

Buch Einen Scheiß muss ich

Gelesen: „Einen Scheiß muss ich“ von Tommy Jaud

Als ich das Buch kaufte, war ich tatsächlich sehr aufgeregt. Die Vorfreude war groß, die Erwartungen auch. Das Buch sollte mir doch zeigen, wie ich gelassener werde. Die ersten Seiten habe ich verschlungen, dann wurde es etwas zäh. Dennoch fand ich das Buch klasse und habe viel gelacht. Ich denke, man darf nicht alle Tipps zu ernst nehmen. Aber genau das scheint auch beabsichtigt zu sein, wenn man die Nutzungsbedingungen zu Beginn liest. Die Tatsache allein, dass es Nutzungsbedingungen gibt, fand ich klasse. Es handelt sich definitiv im Unterhaltungslektüre, die die vielen Ratgeber, Besserwisser und Marketingtricks da draußen aufs Korn nimmt. Positiv überrascht war ich von gesellschaftsbezogenen Inhalten hinsichtlich „Political Correctness“, „FOMO“ und „Meinungsbildung“. Aktuelle Themen, die etwas weiter greifen als nur die Sorge um sich selbst.

Das hat man nun davon

Das Buch hat mich sehr inspiriert, schon allein mit dem Titel „Einen Scheiß muss ich“: Eine Forderung nach weniger „muss“ und mehr freiem Willen. Es hilft tatsächlich den Druck im Leben und besonders auch im Berufsleben etwas herauszunehmen. Es hilft genau diesen Druck, der durch Ratgeber, Freunde, Arbeitskollegen oder Gesellschaft erzeugt wird, für sich selbst zu bewerten. Viele Meinungen übernehme ich unbewusst ohne sie einmal zu spiegeln. Vor allem von Menschen in meiner Arbeitswelt.  Ich versuche nach dem Buch mit der Meinung anderer entspannter umzugehen. Das Buch ermutigt seinen eigenen Weg zu finden und sich selbst wieder etwas mehr zu vertrauen und zuzutrauen. Zudem hat es mich dazu gebracht einige Themen der Gesellschaft zu hinterfragen und -entgegen der Empfehlung im Buch- eine eigene Meinung dazu zu bilden. Definitiv lesenswert!

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