Inspirierend: Künstler Dallas Clayton

Social Media inspiriert: Dallas Clayton

Es gibt viele Meinungen über Social Media – zunehmend geht es um negative Schlagzeilen rund um Beeinflussung der Selbstwertgefühle, Narzissmus und „Digitale Auszeiten“. Ich muss jedoch zugeben, dass es so viele wunderbare und faszinierende Menschen in der Welt gibt und durch Social Media haben sie eine Plattform für ihre Meinungen in Bild und Schrift. Ich möchte von Zeit zu Zeit ein solches Profil hier mit euch teilen. Inspiration ist für mich eine der wichtigsten Säulen des Lebens. Vielleicht ist auch der ein oder andere spannende Account für euch dabei.

Einen tollen Account hat für mich der Künstler Dallas Clayton. Hier ein paar seiner aktuellen Posts:

 

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Offenheit, Stärke und Motivation

Um die Kunst und seine Gedanken dahinter zu verstehen brauchte ich etwas Zeit. Aber nun ist er für mich zu meiner täglichen Dosis Menschlichkeit geworden. Etwas, dass vor allem in der Wirtschaftswelt manchmal doch zu kurz kommt. Er beschäftigt sich mit aktuellen Themen wie Vorurteilen, Andersartigkeit und der Schönheit der Welt. Er gibt positive Impulse zum eigenen Nachdenken, Hinterfragen und Reflektieren. Sein Profil bestärkt die Menschen, indem er einen ermuntert zu träumen, weiterzumachen und Dinge zu verändern. Beiträge von ihm sind zum Beispiel:

  • Please stop trying to make me hate other people
  • Don’t let them steal your power
  • The first step is admitting you have a dream

Ihr merkt, ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Ich könnte noch viele weitere Worte wiedergeben und Werte aufzeigen, mit denen er sich beschäftigt. Es ist sehr wichtig, dass man auch auf solche Menschen hinweist – Social Media wie z.B. Instagram kann auch sehr positiv beeinflussen.

Schaut es euch einmal an und lasst mich wissen, wie euch der Account gefällt.

Finde deine eigenen Antreiber

Spruch Antreiber

Die eigenen Antreiber finden

In meinem Training über „Mentale Stärke“ fand eine sehr spannende Übung statt. Es ging darum die eigenen Antreiber zu definieren. Diese Motive ziehen wir heran bei unseren täglichen Entscheidungen. Sie stellen dar, was wirklich wichtig für uns ist. Ich bin sicher, dass sich diese Motive über verschiedene Lebensphasen verändern. Dennoch ist es spannend zu wissen, was einen antreibt. Ein Antreiber überwiegt bei Entscheidungen immer, nicht alle werden immer berücksichtigt. Diese Übung zur Selbstreflexion hilft, sich mit sich selbst und seinen eigenen Werten auseinanderzusetzen. Das Bewusstsein über die eigenen Antreiber hilft im Umgang mit sich selbst und mit anderen souveräner zu sein.

Die 16 Lebensmotive

Die Basis waren die 16 Lebensmotive nach Prof. Dr. Steven Reiss: Anerkennung, Beziehungen, Ehre, Eros, Essen, Familie, Idealismus, Körperliche Aktivität, Macht, Neugier, Ordnung, Rache, Ruhe, Sparen, Status und Unabhängigkeit. In einem Ausschlussverfahren wurden 10 ausgewählte Motive eins zu eins gegeneinander gestellt. Diese Methode zwingt einen tatsächlich dazu jedes Motiv gegen ein jeweils anderes zu setzen. Dabei prüft man in jedem Schritt, was einem wichtiger ist. Es ist sehr schwierig wirklich ehrlich zu sich zu sein. Ist einem die Ehre wichtiger als die Neugier? Oder die Ruhe wichtiger als Sparen? Ich fand es auch schwierig externe Einflüsse und Meinungen (z.B. durch Gesellschaft, Freundeskreis, Familie) auszublenden und mich nur auf meine eigene Entscheidung zu konzentrieren. Ist es okay, wenn ich Unabhängigkeit vor Beziehungen setze? Oder Essen vor Idealismus?

Am Ende zählt man die häufigsten Gewinner und bekommt seine Top3-Antreiber. In meinen konnte ich mich sehr gut wiederfinden. Für mich hilft diese Priorisierung vor allem auch lockerer mit mir selbst zu sein und mich nicht zu verurteilen. Ein Antreiber ist in einer Situation immer wichtiger als der andere. Das geht jedem so. Mir hilft diese Übung auch, andere Menschen weniger zu verurteilen. Konkurrenz ist vielleicht für einige Menschen wichtiger als Ordnung – und das ist okay.